Zwischen Rheinland und Israel
 
Homepage des Vereins für Geschichte und Kultur der Juden der Rheinlande e. V.
und des Kleinen jüdischen Lehrhauses in Bonn

 

 

Veranstaltungen
Donnerstag, 09. September 2010 | Uhr
Lehrhaus geschlossen
Wegen des jüd. Feiertages bleibt unser Lehrhaus geschlossen.
Donnerstag, 23. September 2010 | Uhr
Lehrhaus geschlossen
Wegen des jüd. Feiertages bleibt unser Lehrhaus geschlossen.
Dienstag, 28. September 2010 | 16:00 Uhr
Kleines jüdisches Lehrhaus
Kum un Sitz: Sukkot-Das Laubhüttenfest
Kum Un Sitz, ein Begriff aus der jüdischen Jugendbewegung, ist eine zwanglose Zusammenkunft unter einem Themenschwerpunkt oder mit einem besonderen Gast.
Sukkot, das Laubhüttenfest, ist ein jüdisches Wallfahrtsfest. Es wird im Herbst acht oder sieben Tage lang gefeiert. (3. Buch Mose 23, 42.43) Es gilt als das größte Freudenfest des jüdischen Jahres. Der Name stammt von folgendem Brauch: In Erinnerung an die Wüstenwanderung bauen Juden zu diesem Fest eine Laubhütte. In dieser Hütte werden die Mahlzeiten abgehalten, es wird gefeiert und evtl. werden auch jüdische Texte gelesen. Wir berichten über die Bedeutung und die Gebräuche des Festes.
Sonntag, 03. Oktober 2010 | Uhr
Lehrhaus geschlossen
Wegen des Feiertages bleibt unser Lehrhaus geschlossen.
Sonntag, 07. November 2010 | 16:00 Uhr
Kleines jüdisches Lehrhaus, Königswinterer Str.647
Erinnern an: Jacques E. Rensburg
Leah Rauhut-Brungs
Jacques Rensburg (1846-1910) war ein bedeutender holländischer Cellist, der mit allen großen Orchestern seiner Zeit als Solist auftrat, er lebte in Bonn und war zudem Musikprofessor in Köln. Rensburg starb vor 100 Jahren in Bonn und ist auf dem Friedhof Römerstraße bestattet.
Sonntag, 14. November 2010 | 11:00 Uhr
Treffpunkt Eingang des Friedhofes, Bonn-Endenich , Hainstraße
Führung über den jüdischen Friedhof Endenich
Leah Rauhut-Brungs
Die Führung gibt einen Einblick in die Geschichte des Landjudentums und seiner Bewohner. Herrn werden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen.
Sonntag, 14. November 2010 | 11:00 Uhr
Treffpunkt: Eingang des Friedhofs, Rheinallee/Ecke Clemens-August-Straße, 53639 Königswinter –Altstadt
Führung über den jüdischen Friedhof Königswinter
Gabriele Wasser
Der jüdische Friedhof Königswinter wurde im 16. Jahrhundert angelegt. Er wurde auch von den Juden aus Oberkassel und Dollendorf genutzt. 1934 wurde der Friedhof verkleinert und geschlossen. Seit 1993 ist er in die Denkmalliste der Stadt Königswinter eingetragen. Herrn werden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen.
Donnerstag, 18. November 2010 | 16:00 Uhr
Kleines jüdisches Lehrhaus, Königswinterer Str.647, 53227 Bonn-Oberkassel
Entschwundene Gestalten I- Bewohner des Bonner Ghettos im 18. Jahrhundert
Vortrag Gabriele Wasser
Im Jahre 1715 ließ der Kurfürst Josef Clemens ein Ghetto, die Judengasse, am Rhein erbauen. Das Ghetto bestand bis 1797. Der bebilderte Vortrag berichtet über das Leben in der Judengasse und von Persönlichkeiten und Familien, die die Geschichte der Stadt Bonn und ihrer Umgebung mitprägten.
Donnerstag, 02. Dezember 2010 | Uhr
Lehrhaus geschlossen
Wegen des jüd. Feiertages bleibt unser Lehrhaus geschlossen.
Donnerstag, 09. Dezember 2010 | 16:00 Uhr
Kleines jüdisches Lehrhaus, Königswinterer Str.647
"Herr Wolle läßt noch einmal grüßen. Geschichte meiner deutsch-jüdischen Familie
Lesung mit Sibylle Krause-Burger
Sibylle Krause-Burger ist eine deutsche Schriftstellerin und Journalistin. Sie stammt aus der alten Bonner Familie David. Ihr Urgroßvater Moritz David, war langjähriger Vorsitzender der Bonner jüdischen Gemeinde um die Jahrhundertwende. 1978 wurde Sibylle Krause-Burger mit dem Theodor-Wolff-Preis und 1989 mit dem Karl-Hermann-Flach-Preis ausgezeichnet. 1999 erhielt sie die Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg. Im Anschluss an die Lesung laden wir zum Chanukka-Kaffeeklatsch ein.
Donnerstag, 16. Dezember 2010 | Uhr
Lehrhaus geschlossen
Donnerstag, 27. Januar 2011 | 15:00 Uhr
Jüdischer Friedhof Römerstr./Ecke Augustusring, 53111 Bonn-Castell
Erinnern an: Rabbiner Ludwig Philippson
Leah Rauhut-Brungs
Zur Eröffnung des Ludwig Philippson Jahres treffen wir uns zum Gedenken am Grab des Rabbiners auf dem jüdischen Friedhof Römerstr.
Rabbiner Ludwig Philippson wurde 1811 in Dessau geboren. Als Rabbiner fungierte er ab 1837 bis zu seinem Tod 1889 als Herausgeber der Allgemeinen Zeitung des Judentums, welche schon bald eine der wichtigsten Zeitungen für liberale Juden in Deutschland wurde und zunächst in wöchentlichem, dann 14-täglichem Rhythmus bis zu ihrer Einstellung im April 1922 erschien. Mit 50 Jahren zog er sich nach Bonn zurück, wo er sich als Schriftsteller und Verleger sehr für die Emanzipation der jüdischen Bevölkerung Deutschlands einsetzte. Er übersetzte nicht nur theologische Texte, sondern war auch als Literat sehr erfolgreich. Philippson war an der Gründung der Hochschule für die Wissenschaft des Judentums in Berlin ebenso maßgeblich beteiligt, wie an der Entstehung des Instituts zur Förderung der israelitischen Literatur. Ludwig Philippson starb am 29. Dezember 1889 in Bonn. Der Historiker Martin Philippson und der Geograph Alfred Philippson waren seine Söhne.

 

Demnächst:
Do, 09.09.2010 | Uhr

Do, 23.09.2010 | Uhr

Di, 28.09.2010 | 16:00 Uhr
Kleines jüdisches Lehrhaus

So, 03.10.2010 | Uhr

So, 07.11.2010 | 16:00 Uhr
Kleines jüdisches Lehrhaus, Königswinterer Str.647

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