Zwischen Rheinland und Israel
 
Homepage des Vereins für Geschichte und Kultur der Juden der Rheinlande e. V.
und des Kleinen jüdischen Lehrhauses in Bonn

 

Verein

 


Shoah-Gedenkstein am Friedhof Römerstraße in Bonn

 

Verein für geschichte und Kultur der Juden der Rheinlande e. V.
Die Ziele des Vereins

Der Geschichte der Juden der Rheinlande fühlt sich unser Verein verpflichtet. Wir wollen dieses Erbe aufrecht erhalten durch Vorträge, Publikationen, kulturelle Veranstaltungen und Führungen. Unser Verein ist konfessionell ungebunden.

Jüdisches Leben im Rheinland

Köln ist, urkundlich gesichert, die älteste jüdische Niederlassung unter allen deutschen Städten, neben Worms auch eine der historisch ergiebigsten Quellen für das Leben der Juden in den Rheinlanden. Aber nicht nur die Colonia Claudia Ara Agrippinensis, sondern die Rheinlande insgesamt sind Schauplatz von Höhen und Tiefen jüdischer Existenz, Hoffnung und Hoffnungslosigkeit.

Zu Hause am Rhein

Tiefe Liebe und Zuneigung zu dieser Region, der rheinischen Heimat, bekundet auch die Geschichte eines Rabbiners in Mainz. Als dieser sein Ende kommen fühlte, verfügte er gegnüber seinen Schülern, dass sein Sarg dem Rhein übergeben werden sollte. So taten sie es auch. Der Fluss brachte den Sarg nach Köln, dort holten ihn die Juden an Land, und der Rabbi wurde in seiner Heimatstadt beerdigt.

Schreckenszeiten in der Region

Ritualmordgeschichten, wie z.B. in Oberwesel oder Seligenthal, Dokumente über die Mordlust der Kreuzzügler, die Pogrome zu Pestzeiten und die Ausrottung des Judentums im Dritten Reich belegen die Schreckenszeiten in der rheinischen Region. „Schrei Adonai“, ein Aufschrei zu G’tt angesichts des Elends und der Verfolgung, wurde geschrieben von Rabbi Joel von Bonn, eben auch in diesem Rheinland.

Die Menschen

Fleiß, wirtschaftliches und kulturelles Engagement geben Zeugnis von der Schaffenskraft jüdischer Menschen. Die Familie Auerbach ist beispielhaft für jahrhundertlange rabbinische Gelehrsamkeit in diesem Land. Die Gräber von Abraham und Aaron Auerbach in Bonn erinnern an sie. Bonn war eines der Hauptzentren der innerjüdischen Auseinandersetzung zwischen ‚Reformern‘ und ‚Strenggläubigen‘ im ausgehenden achtzehnten Jahrhundert. Rabbiner, wie Dr. Isaak Rülf, die den Traum vom eigenen jüdischen Land nicht nur träumten, sondern aktiv mit gestalteten. Die Familien Zuntz, Cahn, Meyer usw. prägten das Wirtschaftsleben weit über Bonn hinaus.

Jüdische Gemeinschaften im Rheinland

Eine Vielzahl von jüdischen Friedhöfen legt bis heute Zeugnis ab von blühenden jüdischen Gemeinschaften, Menschen und ihren Lebensbildern.Den Lebensleistungen unserer Ehrenmitglieder, die besonders mit dem Rheinland verbunden sind, fühlen wir uns besonders verpflichtet:
Rabbiner Rafael Auerbach, Jerusalem
Willy Field, London
Arie Ogen, Bonn.

Jüdische Geschichte lebendig erhalten

Seit Januar 2008 arbeiten wir zusammen mit der ständigen Ausstellung „Kleines jüdisches Lehrhaus“ in Bonn-Oberkassel, in der unser Verein seine Heimat hat.

Helfen Sie uns, die jüdische Geschichte unserer Region lebendig zu erhalten! Werden Sie Mitglied in unserem Verein!

 

Demnächst:
Do, 09.09.2010 | Uhr

Do, 23.09.2010 | Uhr

Di, 28.09.2010 | 16:00 Uhr
Kleines jüdisches Lehrhaus

So, 03.10.2010 | Uhr

So, 07.11.2010 | 16:00 Uhr
Kleines jüdisches Lehrhaus, Königswinterer Str.647

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Die jüdische Geschichte des Rheinlandes lebendig erhalten